Patienteninformation zum Datenschutz

Sehr geehrte Patientin, sehr geehrter Patient,

der Schutz Ihrer personenbezogenen Daten ist uns wichtig. Nach der EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) sind wir verpflichtet, Sie darüber zu informieren, zu welchem Zweck unsere Praxis Daten erhebt, speichert oder weiterleitet. Der Information können Sie auch entnehmen, welche Rechte Sie in puncto Datenschutz haben.

1. VERANTWORTLICHKEIT FÜR DIE DATENVERARBEITUNG

Verantwortlich für die Datenverarbeitung ist:

Praxis Dr. med. W. Feeß
Austr. 3
78559 Gosheim
Tel.: 07426 4564
mail@dr-feess.de

2. ZWECK DER DATENVERARBEITUNG

Die Datenverarbeitung erfolgt aufgrund gesetzlicher Vorgaben, um den Behandlungsvertrag zwischen Ihnen und Ihrem Arzt und die damit verbundenen Pflichten zu erfüllen.

Hierzu verarbeiten wir Ihre personenbezogenen Daten, insbesondere Ihre Gesundheitsdaten. Dazu zählen Anamnesen, Diagnosen, Therapievorschläge und Befunde, die wir oder andere Ärzte erheben. Zu diesen Zwecken können uns auch andere Ärzte oder Psychotherapeuten, bei denen Sie in Behandlung sind, Daten zur Verfügung stellen (z.B. in Arztbriefen).

Die Erhebung von Gesundheitsdaten ist Voraussetzung für Ihre Behandlung. Werden die notwendigen Informationen nicht bereitgestellt, kann eine sorgfältige Behandlung nicht erfolgen.

3. EMPFÄNGER IHRER DATEN

Wir übermitteln Ihre personenbezogenen Daten nur dann an Dritte, wenn dies gesetzlich erlaubt ist oder Sie eingewilligt haben.

Empfänger Ihrer personenbezogenen Daten können vor allem andere Ärzte / Psychotherapeuten, Kassenärztliche Vereinigungen, Krankenkassen, der Medizinische Dienst der Krankenversicherung, Ärztekammern und privatärztliche Verrechnungsstellen sein.

Die Übermittlung erfolgt überwiegend zum Zwecke der Abrechnung der bei Ihnen erbrachten Leistungen, zur Klärung von medizinischen und sich aus Ihrem Versicherungsverhältnis ergebenden Fragen. Im Einzelfall erfolgt die Übermittlung von Daten an weitere berechtigte Empfänger.

4. SPEICHERUNG IHRER DATEN

Wir bewahren Ihre personenbezogenen Daten nur solange auf, wie dies für die Durchführung der Behandlung erforderlich ist.

Aufgrund rechtlicher Vorgaben sind wir dazu verpflichtet, diese Daten mindestens 10 Jahre nach Abschluss der Behandlung aufzubewahren. Nach anderen Vorschriften können sich längere Aufbewahrungsfristen ergeben, zum Beispiel 30 Jahre bei Röntgenaufzeichnungen laut Paragraf 28 Absatz 3 der Röntgenverordnung.

5. IHRE RECHTE

Sie haben das Recht, über die Sie betreffenden personenbezogenen Daten Auskunft zu erhalten. Auch können Sie die Berichtigung unrichtiger Daten verlangen.

Darüber hinaus steht Ihnen unter bestimmten Voraussetzungen das Recht auf Löschung von Daten, das Recht auf Einschränkung der Datenverarbeitung sowie das Recht auf Einschränkung der Datenverarbeitung sowie das Recht auf Datenübertragbarkeit zu.

Die Verarbeitung Ihrer Daten erfolgt auf Basis von gesetzlichen Regelungen. Nur in Ausnahmefällen benötigen wir Ihr Einverständnis. In diesen Fällen haben Sie das Recht, die Einwilligung für die zukünftige Verarbeitung zu widerrufen.

Sie haben ferner das Recht, sich bei der zuständigen Aufsichtsbehörde für den Datenschutz zu beschweren, wenn Sie der Ansicht sind, dass die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten nicht rechtmäßig erfolgt.

Die Anschrift der für uns zuständigen Aufsichtsbehörde lautet:

Der Landesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit Baden-Württemberg
Dr. Stefan Brink
Postfach 10 29 32
70025 Stuttgart
oder:
Königstraße 10a
70173 Stuttgart
Telefon: 07 11/61 55 41-0
Telefax: 07 11/61 55 41-15
E-Mail: poststelle@lfdi.bwl.de
Homepage: http://www.baden-wuerttemberg.datenschutz.de

6. RECHTLICHE GRUNDLAGEN

Rechtsgrundlage für die Verarbeitung Ihrer Daten ist Artikel 9 Absatz 2 lit. h) DSGVO in Verbindung mit Paragraf 22 Absatz 1 Nr. 1 lit. b) Bundesdatenschutzgesetz. Sollten Sie Fragen haben, können Sie sich gern an uns wenden.

 Ihr Praxisteam

Depression, Migräne, Herzrhythmusstörungen

... 3 empfehlenswerte Apps dazu:

 

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Dr. Google hilft ...

... wenn sie die richtigen Seiten finden:


www.gesundheitsinformation.de  und
www.patienten-information.de

bieten unabhängige, wissenschaftlich belegte und leicht verständliche Gesundheitsinformationen.

Im Gegensatz dazu tragen andere Seiten zur Verunsicherung bei, wie z.B.
http://hypochondriapp.io/

Früherkennung, Check-up

In den letzten Jahren mehren sich kritische Stimmen zu Vorsorgeuntersuchungen und beziehen sich dabei auf den statisch kaum nachweisbaren Nutzen. Im Praxisalltag sind die Vorsorgegründe aber oft die Sorge um die Gesundheit und der Wunsch nach Sicherheit . Ein neues Buch zum Thema mit provokantem Titel:
"Krank durch Früherkennung"
www.m-vg.de/riva/shop/article/3703-krank-durch-frueherkennung/

Unzufrieden mit der Figur - habe ich eine Essstörung?

Eine zweiseitige Informationschrift für Betroffenen und Angehörige um eine Erkrankung zu erkennen und zu verstehen. Mit Hinweisen für Beratungsmöglichkeiten.

Arbeitszeit und Infarktrisiko:

Bei langer Wochenarbeitszeit ist das Schlaganfallrisiko deutlich erhöht. Wer sehr viel arbeitet sollte deshalb weitere Herz-Kreislauf-Risikofaktoren klein halten.
Deutsches Ärzteblatt vom 29.1.16

Langzeiteffekte der Anti-Baby-Pille:

Weniger Krebserkrankungen der Gebärmutter. Hier eine erfreuliche Nachricht über einen unerwarteten Zusatznutzen der "Pille".
Deutsches Ärzteblatt v. 29.1.16

Junges Krebsportal

Neues Portal zur sozialrechtlichen Beratung für junge Menschen von 18 bis 39 Jahre mit Krebserkrankung.
www.junges-krebsportal.de

Neues EU-Logo für sichereren Online Handelmit Medikamenten

Verringern Sie mit dem neuen EU-Logo Ihr Risiko, online gefälschte Medikamente zu kaufen.
Informationsvideo der EU-Komission

Am sichersten und mit persönlicher Beratung kaufen Sie Medikamente in Ihrer Apotheke vor Ort. Sie ist mit ihrem organisierten Notfalldienst auch nachts und am Wochenende für Sie da.

Unabhängige Patienteninformation in Gefahr

Bundesweit können sich Patientinnen und Patienten bei der „Unabhängigen Patientenberatung Deutschland“ (UPD) in 21 regionalen Beratungsstellen und per Telefon neutral über Medikamente, Kassenleistungen und Behandlungen informieren. Dieser gesetzlich zugesicherten unabhängigen Information könnte nun der Boden entzogen werden.... (weiterlesen in "Gute Pillen - schlechte Pillen")

 

Was ist Evidenzbasierte Medizin? Warum gewinnt sie an Bedeutung?

Es stellt sich die berechtigte Frage in wie weit die Medizin überhaupt noch unabhängig von den Interessen der Pharma-Großkonzerne sein kein, wenn die Forschung meist auf Pharma-Unterstützung angewiesen ist. Sind wir Ärzte nicht auch Sprachrohr der Pharmaindustrie, wenn auch unbewusst? Zunehmend fordern Ärzte Leitinien, die unabhängigen, hohen wissenschaftlichen Standards entsprechen um möglichen Nutzen und Schaden einer Behandlung mit dem Patienten erörten zu können. Die Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und das Deutsche Netzwerk Evidenzbasierte Medizin sind u.a. hierzulande darin engagiert. Schwer verdaulich, aber erschreckend wahr wird das Problem in "Tödliche Medizin und organisierte Kriminalität" dargestellt. Leicht und unterhaltsam dagegen auf den Videos des James McCormack, Pharmakologie-Professor aus Vancouver, allerdings in Englisch, z.B:

Choosing wisely


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